Was unterscheidet Local SEO von klassischer SEO?
Klassische Suchmaschinenoptimierung zielt auf Suchanfragen ohne Ortsbezug, etwa „Wie funktioniert eine Wärmepumpe?“. Dort konkurrieren Sie mit Websites aus ganz Deutschland. Bei lokalen Suchen zeigt Google dagegen Unternehmen aus der Umgebung, oft zuerst in einer Karte mit wenigen Einträgen.
Für diese Kartenansicht zählt nicht nur die Website, sondern vor allem das Google-Unternehmensprofil. Deshalb ist Local SEO für Betriebe mit Standort oder Einzugsgebiet meist der direktere Weg zu Anfragen.
Wie wählt Google lokale Ergebnisse aus?
Google nennt in seiner Hilfe drei Hauptfaktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Relevanz heißt, wie gut Ihr Profil zur Suchanfrage passt. Entfernung ist der Abstand zwischen Suchendem und Unternehmen. Bekanntheit beschreibt, wie bekannt ein Unternehmen online und offline ist, etwa über Bewertungen, Erwähnungen und Links.
Auf die Entfernung haben Sie keinen Einfluss. Relevanz und Bekanntheit können Sie aber gezielt verbessern, durch vollständige Angaben, passende Kategorien, echte Bewertungen und einheitliche Einträge im Netz.
Welche Bausteine gehören zu Local SEO?
In der Praxis besteht Local SEO aus drei Teilen, die zusammenwirken:
- Google-Unternehmensprofil: Kategorien, Leistungen, Beschreibung, Fotos, Beiträge und Bewertungen.
- Verzeichniseinträge: Name, Adresse und Telefon überall gleich, in passenden Branchen- und Kartendiensten.
- Website: eine Seite je Leistung, klarer Ortsbezug, schnelle Ladezeit und strukturierte Daten.
Für wen lohnt sich Local SEO?
Für jedes Unternehmen, dessen Kunden aus einer bestimmten Region kommen: Handwerk, Dienstleister, Praxen, Kanzleien, Makler, Gastronomie oder Einzelhandel. Auch Betriebe, die bundesweit arbeiten, profitieren, wenn sie einen festen Standort haben, an dem Kunden sie suchen.
Weniger wichtig ist Local SEO für reine Onlineshops ohne Standort oder für Angebote, die nicht an einen Ort gebunden sind.
